Warum Radfahrer neuerdings an Auffahrunfällen schuld sind

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Gestern ist mir jemand in mein Auto hinten reingekachelt. Grande Premiere!
Der Beifahrerin und mir ist nichts passiert. Nur Blech und Plaste, die es da deformiert hat. Die Versicherungen dürfen das regeln. Mal abgesehen vom Adrenalin auf den Schreck wäre ich dem Verursacher gegenüber aber fast handgreiflich geworden, als er seinen Fehler begündete:

Seit dem die die Straße hier umgebaut haben, ist das viel unsicherer. Die Radfahrer hier auf der Straße. Ich habe nach Fahrradfahrern geschaut, weil ich abbiegen wollte.

Drei Dinge muss man dazu wissen:

  1. Der Unfall ereignete sich innerhalb eines der modernsten Verkehrsführungsprojekte Hamburgs. Geplant wurde der Bereich, bei der die Radfahrer ähnlich wie z.B. in Berlin eine eigene Spur auf der Straße erhalten, gemeinsam mit Verkehrsplanern aus der Radfahrmetropole Kopenhagen.
  2. Ich selber bin überwiegend mit dem Rad in Hamburg unterwegs und bin selber von der Umsetzung der Radspuren im fließenden Verkehr begeistert.
  3. Kurz vor dem Unfall sagte ich zu meiner Beifahrerin, wie aufmerksamkeitssteigernd es für Autofahrer ist, permanent die Radspur im Sichtbereich zu haben. Da kann nicht plötzlich ein Biker von links oder rechts aus dem Gebüsch hervorschießen, wie es sonst an vielen Kreuzungsbereich Hamburgs der Fall ist.

Und was lehrt uns die Geschichte?

  • Schuld haben immer die anderen.
  • Erfolgreiche, zukunftsfähige Verkehrsplanung kann nur so gut sein, wie die Mauern in den Köpfen der Autofahrer hoch sind.

 

So habe ich´s der Versicherung aufgemalt.

unfall




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