Flow-Motion: Barcelona timelapsed in der dritten Dimension

Timelapse-Videos gibt es inzwischen wir Sand am Meer. Dieses von Paul Whitworth stammende Video aus Barcelona geht in die nächste Dimension. Nicht Stop-Motion, sondern Flow-Motion.


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Hamburg von Oben – mit einer Drohne

Es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Drohnen für Privatanwender verboten sein werden. Wir leben schließlich in Deutschland und da kann es doch nicht angehen, dass Du & ich mit einer GoPro und einem Fluggerät so geniale Videos wie z.B. das von Hamburg aus der Luft drehen können.
Ein beeindruckender Rundflug über die Hotspots der Hansestadt. Aber lasst Euch nicht blenden: dieses Kaiserwerter gibt´s bei uns nur 3 Mal im Jahr. Höchstens!

(Via Testspiel)

“DJ Dog behind the wheels of steel” – ein scratchender Hund

Nur ein Hund, der Vinyl scratched. Kann er aber besser, als so manch Sync-Button-DJ heutzutage.

Das ZDF beendet “Wetten, dass…?”. Zeit, sich dem Digitalen zuzuwenden.

Das ZDF beerdigt „Wetten, dass…?“. Die einzige noch verbliebene Unterhaltungsshow im Deutschen Fernsehen. ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler begründete die Entscheidung mit veränderten Erwartung der Zuschauer. Und trifft damit den Nagel auf den Kopf.

Wir leben in einer Zeit, in der Millionen potentielle Wettkandidaten auf Youtube Clips ihres Könnens online stellen. Dort bekommen wir in Sekunden Schweißausbrüche und sehen in einem Video mehr Awesomness als es eine ganze Dekade eierschälender Baggerfahrer bei „Wetten, dass…?“ abliefern könnten.
Ja, das Fernsehen und die Konsumgewohnheiten haben sich verändert. Aber das wusste das ZDF, welches ja seit Ewigkeiten die gleichnahmige Onlinestudie veröffentlicht, schon beim Rücktritt von Thomas Gottschalk. Ein Rätsel bleibt darum, warum man sich entschieden hat den Moderator und Fernsehansager Markus Lanz mit der Durchführung der Show zu beauftragen. „Wetten, dass…?“ braucht einen Showmaster. Lanz ist keiner. Gottschalk war einer. Aber in Deutschland haben wir im Moment keine Showmaster mehr. Mit Harald Schmidt hat vor ein paar Tagen die letzte Ikone seinen Rentenbescheid überreich bekommen.
Aber es wäre falsch nur auf dem ZDF rumzuhacken. Auch wir die Zuschauer sind gleichermaßen Mitverantwortliche am Aus. Wir (also Ihr, nicht ich) gehen steil beim Dschungelcamp, DSDS, GNTS und LMAA. Qualität definiert sich scheibar gerne an der Erniedrigung anderer. Shows die anspruchsvoll sind, dümpeln dann im 0,x%-Marktanteil auf Mediatheken herum. Warum als sollte man an einer großen Samstagabendshow für die ganze Familie festhalten? Die Entscheidung des ZDF ist richtig.

Ich hätte mir gewünscht und ich wünsche es mir immer noch: das ZDF braucht mehr Mut. Mut, alte Zöpfe abzuschneiden udn gegen alle Regeln neue Formate zu entwickeln. Das Fernsehen ist tot. Es lebe das Fernsehen. Die öffentliche Gebührenfinanzierung erlaubt es den öffentlich-rechtlichen Sendern zielgruppenspezifische Formate zu entwickeln, die jenseits klassischer Sendemodelle laufen. Warum nicht reine Online-Shows für die Zielgruppe <30 Jahre entwickeln? Wenn die Generation 50+ gerne Volksmusikshows im klassischen TV konsumiert, dann hat das Format dort seine Berechtigung. Aber ausschließlich im Namen der Quote Formate zu entwickeln kann in Zukunft noch mehr daneben gehen, als es das jetzt schon tut. Die junge Zielgruppe wendet sich heute schon ab von ZDF & Co. und zahlt freiwillig für Hulu, Netflix und Co. Es trägt auch nach wie vor nicht zur Kundenbindung bei, dass Sendung nur 7 Tage in Mediatheken vorgehalten werden (oder die Mediatheken so furchtbar wie bei der ARD aussehen).

Ich wünsche dem ZDF, stellvertretend für das so wertvolle öffentlich-rechtliche Fernsehen, dass es aus der Causa „Wetten, dass…?“ die richtigen Schlüsse für uns, seine Konsumenten zieht.

Akrophobie Galore!

Wer unter Akrophobie leidet, als Höhenangst hat, der kann jetzt mit ganz einfachen Hausmitteln am heimischen Schreibtisch von seiner Beklemmung befreit werden – oder in einem Adrenalinschock zusammenbrechen. Mir ist Letzteres passier, als ich die beiden Videos angeschaut habe. Selber Schuld! Warum habe ich auch so einen von diesen modernen Breitbildmonitoren. Wirkt alles so abartig krass.

Zuerst hätten wir da ein paar völlig überlebensbefreite Jungs aus der Ukraine, die ohne jegliche sichtbaren Sicherungsvorkehrungen Leibesübungen in abartiger Höhe verrichten. Muss ein schweres Leben in der Ukraine sein, wenn man sein Leben an fünft Finger hängt.

Auch schön: der Warnhinweis auf Youtube: “This is very dangerous”. Ach?!


(via Gawker)

Und dann sind da noch die Arbeiter, die in 520 Metern höhe eine Glühbirne wechseln müssen. Der eingefleischte Akrophobie flippt ja schon auf einer Leiter in der eigenen Wohnung auf 2,10 Metern Höhe aus.


(via Das Kraftfuttermischwerk)

Groove Jahrescharts 2013 als Youtube-Playlist

Alle Jahre wieder macht das wohl dienstälteste Fachmagazin für elektronische Tanzmusik, die Groove, ihren Jahrespoll indem sie Leser und DJs nach ihren Highlights des Jahres befragt. So destilliert sich die musikalische Entwicklung des abgelaufenen Jahres heraus. Ich habe wieder Youtube bemüht und alle Tracks der Kategorien “Beste Single” (DJ und Leser) sowie “Bester Remix” in eine Playlist verfrachtet. So kann man mit einem Klick das Jahr 2013 Revue passieren lassen.

Aber bitte beeilen, bevor die GEMA wieder zuschlägt.

WATERGATE – the movie

Fragt man einen feiernden Anhänger der elektronischen Tanzmusik nach bekannten Clubs in Berlin, dürfte das WATERGATE wohl als einer der ersten Orte fallen. An der Oberbaumbrücke, mit Blick auf die Spree bildet der Club seit 10 Jahren eines der Epizentren für Clubkultur in Berlin und Deutschland. Jetzt gibt´s den Film zum Club.

Der Watergate X Film, 2012 auf der “10 Jahre Watergate” DVD erschienen, zeigt, was wir lieben, und was wir tun, weil wir es lieben. Einige unserer langjährigen Freunde kommen darin zu Wort — jetzt könnt ihr ihn euch online gratis ansehen. Cheers, und auf die nächsten 10 Jahre!

20 Jahre Kanzleramt

Nein, nicht das Kanzleramt, welches die Geschicke Deutschlands lenkt wird zwanzig Jahre jung, sondern das einst in Bad Nauheim gegründete Plattenlabel um Heiko Laux. Inzwischen auch nach Berlin gezogen, hat das Label maßgeblichen Einfluß auf die Entwicklung von Techno genommen. Mit dem Langspieler “Reality to Midi” von Johannes heil ist ein Meilenstein in die Regale von Vinylisten eingezogen.

“Paranoid Dancer” ist wohl eines der Stücke, die diese Platte in die Geschichtsbücher dieses Musik-Genres katapultiert hat.

Eine Perle jenseits der großen Tracks auf der Platte ist “Enter Club”:

Marteria mit neuem Material

Am 31.1.2014 veröffentlicht Marteria mit “Zum Glück in die Zukunft II” sein neues Album. Die gelungene Entzündung von Vorfreude verkörpert das Video “Bengalische Tiger” – eine Mischung aus Elektro, Techno, Hip-Hop und einer Prise Chili.

Musik aus der Sicht einer Schallplatte

Es ist ein sehr intensives Gefühl,die Nadel einer Schallplatte über´s Vinyl gleiten zu sehen und die abgetasteten Schwingungen als fetten Sound zu hören. Physik & Akustik at it´s best.

Aber wie “sieht” eigentlich eine Schallplatte die Musik, die sie von sich gibt? So: